Schloss Schiltern wechselt im 20. Jahrhundert einige Male den Eigentümer, um letztendlich in den Besitz der Psychosoziales Zentrum Schiltern GmbH überzugehen.

Schloss Schiltern im 20. Jahrhundert

Das Schloss Schiltern wird im 20. Jahrhundert durch wechselnde Eigentümer geprägt. Nach der Gemeinde Langenlois und dem Orden der Englischen Fräulein kommt es 1987 letztendlich in den Besitz der Psychosoziales Zentrum Schiltern GmbH.

1929 kauft die Gemeinde Langenlois das Schloss aus dem Eigentum der Grafen von Aichelburg-Ruhmerskirch, um es nach nur einjährigem Besitz an den Orden der Englischen Fräulein zu veräußern.

Pädagogische Einrichtungen im Schloss

In den Folgejahren betreibt der Orden verschiedene pädagogische Bildungseinrichtungen: einen Kindergarten, kurze Zeit eine Hauptschule und bis zum Beginn der 1980er Jahre die Volks- und Sonderschule. Unterbrochen wird die Lehrtätigkeit durch die Besitznahme des Schlosses durch die SA in den Jahren 1940 - 1945.

PSZ wird Eigentümerin

Nach seiner Gründung im Jahr 1987 erwirbt die Psychosoziale Zentrum Schiltern GmbH den Gebäudekomplex und lässt das Schloss mit Strukturförderungsmitteln des Landes Niederösterreich renovieren. Seit 1992 wird der Betrieb eines Arbeitstrainingszentrums gestartet und seit Oktober 2000 zusätzlich eine Arbeitsdiagnostische Abklärungsmaßnahme angeboten. Nach dem Wegzug des eingemieteten Caritas-Heims übersiedeln Ende 2017 eine Außenstelle des ATZ, der Kremser Laden, und die Wohngemeinschaften von Langenlois in das Schlossgebäude in Schiltern. Der Bereich Landwirtschaft findet mit Jahresbeginn 2018 im Ost-Trakt des Schlossgebäudes seine neue Heimat.