Kurz nach Gründung der PSZ Schiltern GmbH im Jahr 1987 und der Übernahme des Schlosses, ziehen Institutionen der Caritas der Diözese St. Pölten ein.

1988 – 2017: Caritas im Schloss Schiltern

Über einen Zeitraum von dreißig Jahren mietet die Caritas der Diözese St. Pölten Teile des Schlossgebäudes. Nach und nach entstehen eine Tages-Heimstätte für psychisch Kranke, betreute Wohn-Einheiten und Möglichkeiten zur Beschäftigung der Tagesgäste und BewohnerInnen.

Im Jahr 1988 eröffnet die Caritas eine Tagesstätte für Menschen mit psychischer Erkrankungen, die im ehemaligen „Bubenhaus“ untergebracht ist. 1992 übersiedelt die Einrichtung ins grundlegend renovierte Schlossgebäude.

Wohn-Gruppen und ATZ entstehen

Die Eigentümerin des Schlosses, die PSZ Schiltern GmbH, vermietet in der Folge weitere Räumlichkeiten an die Caritas, die für Wohn-Einheiten genutzt werden: Im Schnitt leben fünfundfünfzig Klientinnen in der Einrichtung. Für ein entstandenes Arbeitstrainingszentrum übernimmt die PSZ Schiltern GmbH die Trägerschaft.

Wegzug der Caritas

Im Juni 2017 übersiedeln alle durch die Caritas betriebenen Bereiche von Schloss Schiltern in die Psychosozialen Wohnhäuser in Paudorf oder Zwettl. Ein Kapitel der Schlossgeschichte wird geschlossen, doch eine Verbindung besteht weiterhin: Die Caritas Diözese St. Pölten  bleibt der PSZ Schiltern GmbH als Gesellschafterin verbunden. Genauso wie die Wirtschaftskammer NÖ, die Landes-Hypothekenbank NÖ und die Stadtgemeinde Langenlois sitzt auch sie weiterhin im Aufsichtsrat.